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Für gutes Sprachverstehen.

Erfahrungsbericht

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Mit 54 schon Hörgeräte und dann noch als Facharzt für HNO – ja das gibt es!

Man sollte meinen, ich hätte das nötige Wissen, auf meine Ohren aufzupassen, aber auch ich kann mich den zivilisatorischen Einflüssen nicht entziehen, hatte vor Jahren eine schwere Operation mit Nachbehandlung und spüre seitdem eine schleichende Hörverschlechterung.

Gepaart mit der einsetzenden Altersschwerhörigkeit kamen die Verständigungsprobleme im Störgeräusch, Radio und Fernseher wurden lauter gestellt und öfter mal nachgefragt. Irgendwann fing es an zu nerven und nach einiger Überwindung folgte der Gang zum Hörgeräteakustiker.

Mir wurden wunderschöne, kleine, kosmetisch nicht auffallende Geräte angepasst und nach vier Sitzungen schien alles perfekt zu sein.

Entgegen aller Ratschläge, die ich anderen so gerne gebe, habe ich meine Hörgeräte meistens in der Aktentasche spazieren getragen. Ich meinte, es reicht doch wenn ich sie in bestimmten Situationen (Gruppengesprächen, Vorträgen, Konzerten) nutze. Manchmal waren sie zu laut, zu schrill, zu kratzig oder gerade die Batterien leer. Es ärgerte mich, dass die Batterien sich bei Nichtbenutzen verbrauchen! Für alle Fälle aber hatte ich gute Geräte! Das ging über ein Jahr so.

Im Sommer 2010 bekam ich eine Einladung zur Weiterbildung: terzo®Gehörtherapie. Eigentlich fachlich nichts grundlegend Neues – aber als nunmehr Betroffener hat es mein Interesse geweckt und ich habe mich auf das Training eingelassen. Sehr schnell wurde mir klar, dass ich in den zurückliegenden Jahren verlernt hatte, Feinheiten zu erkennen und gerade im Störgeräusch sprachliche Nuancen zu unterscheiden. Viele Sinnzusammenhänge musste ich mehr gerate als gehört haben.

Durch das intensive Training und die Feinabstimmung meiner Hörgeräte hat sich mein Sprachverstehen – vor allem im Störgeräusch – subjektiv und auch messtechnisch nachgewiesen deutlich verbessert. Positive Erfahrung und Zufriedenheit hat auch bei mir zu einer wesentlich höheren Akzeptanz der Hörgeräte geführt. Abgesehen von technischen Finessen wie Ankopplung an Handy, Telefon, Fernseher ist es ein neues Hör- und Lebensgefühl. Die relativ lauten Grundgeräusche (Kühlschrank, Computer) werden schnell ins Unterbewusstsein verdrängt; beim Autofahren höre ich den Motor natürlich lauter aber ich kann auch allen Gesprächen folgen und merke z.B. wieder, dass der Blinkgeber auch ein akustisches Zeichen von sich gibt. Jetzt habe ich meine Hörgeräte ganz individuell auf meine Hörsituation abgestimmt und ganztägig genutzt.

Mein ausdrücklicher Dank gilt dem terzo-Team in Jena. Die Mitarbeiter haben sich mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen um mich gekümmert und werden mich hoffentlich noch viele Jahre fachlich begleiten.

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