... denn ohne das Gehör fehlt einem mehr als man glauben mag
Als angehender Hörgeräteakustiker, selbst Betroffener und Hörgeräteträger habe ich die terzo®-Gehörtherapie kennengelernt und war durchaus neugierig, was dieses Training wirklich erbringen kann.
So kam es, dass mein erster Einblick in die Therapie nicht als Patient, sondern als Schüler im terzo-Zentrum Stuttgart gewonnen werden konnte.
So gut die Nachricht eines verbesserten Sprachverstehens auch klingt, so richtig glauben wollte ich es erst doch nicht, bis mir die ersten tabellarischen Ergebnisse vorgelegt wurden. Von diesem Punkt an war klar, dass auch ich mich so schnell wie möglich mit der Therapie befassen muss.
Bisher war ich nur auf einem Ohr versorgt worden, da das zweite Ohr keine direkte Hörminderung aufwies. Trotz allem habe ich das Training für beide Ohren absolviert und habe dadurch die wichtigste Erkenntnis gemacht: Selbst eine minimale Hörminderung ist und bleibt eine Hörminderung, die versorgt werden sollte!
Das Training selbst stellte sich erst in den späteren Tagen als
Herausforderung heraus. Die zunehmende Lautstärke des
Störgeräuschs und die an manchen Stellen (subjektiv) leise
gesprochenen Worte zwangen mich förmlich zu erhöhter Konzentration.
Doch je mehr ich im Training voran kam, desto klarer wurde die
Erkenntnis, wie viel mir diese Therapie hilft.
Mein ganzer Alltag konnte durch das Training neu gestaltet werden. Durch die Trainingsgeräte hörte und verstand ich wesentlich mehr, konnte die Geräte in jeder Situation anbehalten, und das selbst in lauter Umgebung, beim musizieren und Musik hören.
Mein Sprachverstehen hat stark zugenommen und die Geräte sind inzwischen ein natürlicher Bestandteil meines Lebens.
Ich selbst kann jedem Betroffenen nur empfehlen, diese Therapie auszuprobieren und sich nach Möglichkeit versorgen zu lassen, denn ohne das Gehör fehlt einem mehr als man glauben mag.