
Moderne Methoden der Gehörtherapie
Ein Hörverlust ist nicht nur ein Problem der Ohren, sondern der gesamten Hörverarbeitung. Wichtig für Betroffene ist es, vor allem das Verstehen von Sprache in Gesellschaft wiederzuerlangen. Verringerte Leistungen des Gehörs können durch ein gezieltes Training reaktiviert werden.
Jeder Hörverlust ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Hören ist ein komplizierter Vorgang. Wichtig für jeden Betroffenen ist daher zunächst eine ausführliche, informative Beratung.
Neben einer guten Diagnostik durch einen Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde ist es vor allem der gewählte therapeutische Ansatz, der über Erfolg oder Misserfolg einer Hörgeräteversorgung entscheidet. Welche gehörtherapeutischen Maßnahmen sind geeignet, trotz Hörverlust gutes Sprachverstehen in Gesellschaft wiederzuerlangen? Auf diese und weitere Fragen geht der Vortrag ein.
Üblicherweise wird einer Schwerhörigkeit im Rahmen einer apparativen Therapie mit Hilfe von Hörgeräten begegnet. Unberücksichtigt bleibt hierbei jedoch häufig, dass die Hörverarbeitung wegen der Schwerhörigkeit nicht mehr voll leistungsfähig ist. Denn das Gehör passt sich an die verringerte Leistung der geschädigten Ohren an. Dabei verliert es durch Rückbildungsprozesse wichtige Fähigkeiten. Werden diese Gehörfunktionen nicht durch ein gezieltes therapeutisches Training reaktiviert, kann selbst teure Hörgerätetechnik oft nur eingeschränkt helfen. Erst wenn das Gehör wieder gelernt hat, den von den Hörgeräten erzeugten Schall vollständig zu verarbeiten, zu filtern und korrekt zu interpretieren, ist gutes Sprachverstehen in Gesellschaft mit Hörgeräten ohne größere Probleme möglich. Genau dafür hat das terzo-Institut Stuttgart die terzo®Gehörtherapie entwickelt.
Die Referentin
Dr. rer. nat. J. Dettling
Vortragsdauer: ca. 1,5 Std.
Eintritt frei - Platzreservierung erforderlich
Weiter Veranstaltungen
Der Referent
Hans-Ulrich Sorg