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Wie entsteht eine Schwerhörigkeit?

Schwerhörigkeit ist meist die Folge einer durch Umwelteinflüsse verursachten Schädigung von Sinneszellen im Innenohr. Je länger wir leben, desto länger sind unsere Hörzellen Belastungen ausgesetzt. Verstärkerzellen in der Hörschnecke (Cochlea) des Ohres leiden darunter. Als Folge werden die für die Umwandlung von Schall in elektrische Impulse zuständigen Hörzellen schwächer angeregt und senden deshalb weniger Signale in Richtung Gehirn. Damit nehmen auch die Aktivitäten der betroffenen Hirnregionen ab.

Das Entstehen von Schwerhörigkeit ist ein schleichender Prozess. Zunehmend sind auch jüngere Menschen davon betroffen. Häufiges Nachfragen im Gespräch kann ein erstes Warnzeichen sein. Wer diese Anzeichen bemerkt, sollte sofort aktiv werden. Je früher ein Hörproblem erkannt und behandelt wird, desto größer ist die Chance, bereits in Mitleidenschaft gezogene Nervenzellen zur Regeneration anzuregen.

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