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Für gutes Sprachverstehen.

Schädigung von Sinneszellen im Ohr

Etwa 12.000 äußere Haarsinneszellen – die Motor- oder Verstärkerzellen – und etwa 3000 innere Haarsinneszellen – die Hörzellen – stehen in der menschlichen Hörschnecke für lebenslanges Hören zur Verfügung.

Haarsinneszellen werden nicht nur durch Lärm, sondern auch durch Umweltgifte, Medikamente, Stress und Krankheitserreger belastet. Nutzen sie in Folge übermäßiger Belastung vorzeitig ab, entstehen Löcher in unserer Hörwahrnehmung. Anders ausgedrückt: Die Sensitivität des Hörorgans für Schall verringert sich.

Die höchste Empfindlichkeit zeigt das gesunde menschliche Ohr für Frequenzen zwischen 1000 und 4000 Hertz – der Hauptfrequenzspanne der menschlichen Sprache. Leider sind es gerade Motorzellen in diesem Bereich, die häufig durch Überlastung absterben. Es gibt bis heute keine Medikamente oder Therapien, die einmal verloren gegangene Haarsinneszellen wieder nachwachsen lassen können. Eine Schallempfindungs-Schwerhörigkeit ist somit bisher unheilbar und wird durch ein Hörsystem kompensiert.

Denn Hörgeräte können die Verstärkerfunktion der Motorzellen übernehmen und durch gezielte Schallimpulse die Hörzellen anregen. Sind auch Teile der Hörzellen abgestorben, bleibt die Verstärkung durch ein Hörgerät in diesen Bereichen wirkungslos.

Wird das Gehirn über längere Zeit nicht mit Hörimpulsen versorgt, verlieren auch ihre natürlichen Hörfilter im Gehirn nach und nach die Fähigkeit unwichtige Geräusche auszublenden Info-Link.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Filterfunktion durch das terzo-Gehörtraining wieder aufgebaut werden kann. Gerade in Situationen mit vielen Menschen und hoher Geräuschkulisse, ist dies entscheidend. Um Sprache auch bei Lärm wieder verstehen zu können, um wieder "mit dabei" zu sein.

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