Hören ist Lebensqualität

Egal ob Geburtstagsparty, ein gemütliches Abendessen mit Freunden oder einfach nur ein netter Spieleabend mit den Nachbarn: Nette Leute und eine gute Unterhaltung – solche Treffen mag jeder gerne. Allerdings kann es auch anstrengend sein, einen ganzen Abend lang den vielen Gesprächen am Tisch zu folgen. Für Menschen, die unter einer Hörminderung leiden, ist das oft schier unmöglich. Da das Gehör bei abnehmender Hörleistung nicht mehr in der Lage ist, Umweltgeräusche entsprechend zu filtern, kann ein regelrechtes Geräusche-Wirrwarr entstehen. Die Folge: Hörstress. Betroffene sind oft schneller erschöpft und der Abend in netter Runde wird zu einer anstrengenden Konzentrationsaufgabe. 

Gesellschaftliche Isolation

Menschen, die unter Schwerhörigkeit leiden, verstehen immer weniger bei einer Unterhaltung. Weil es ihnen unangenehm ist, ständig nachzufragen oder auch aus Angst vor Unverständnis, ziehen sich viele immer mehr zurück. Sie nehmen seltener am gesellschaftlichen Leben teil. Dieses Verhalten führt sukzessive zur gesellschaftlichen Isolation. Wer eine Verschlechterung des eigenen Hörvermögens feststellt, sollte dies nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich schon gar nicht seinem Schicksal ergeben. 

Nicht hören kann gefährlich werden

Hinzu kommt, dass Hörschäden auch in anderen alltäglichen Situationen, wie beispielsweise im Straßenverkehr, neue Gefahren mit sich bringen. Nähert sich zum Beispiel von hinten ein Radfahrer, können Betroffene diesen nicht wahrnehmen und auch ein mögliches Klingeln nicht richtig einordnen. Dadurch steigt die Unfallgefahr ganz erheblich. Wer sich vor solchen Gefahren schützen und seine Lebensqualität verbessern möchte, sollte daher frühzeitig im terzo-Zentrum oder beim HNO-Arzt einen Hörtest machen, sobald man den Eindruck hat, dass sich das Gehör verschlechtert.